Nachrichten aus Griechenland lassen die EUR/USD-Paarung auf ein Drei-Wochen-Tief sinken

Fri, 17 Feb 2012 00:00:00 +0100

Nachrichten aus Griechenland lassen die EUR/USD-Paarung auf ein Drei-Wochen-Tief sinken

Die EUR/USD-Paarung setzte beim gestrigen Handel seine Rückläufigkeit fort, als negative Nachrichten aus der Eurozone dafür sorgten, dass Investoren sich wieder Safe-Hafen-Anlagen zuwandten. Zum ersten Mal seit dem 25. Januar sank die Paarung unter den psychologisch wichtigen Wert von 1,3000. Gleichwohl erholte sich der Euro leicht, als besser als erwartete Daten der US Neuanträge auf Arbeitslosenunterstützung zu mehr Risikobereitschaft führten. Heute sollten Händler besondere Aufmerksamkeit auf den Kernindex der Verbraucherpreise legen. Die Zahl wird gemeinhin als maßgeblicher Indikator wirtschaftlicher Gesundung betrachtet und dürfte zu Volatilität an den Märkten führen.

EUR/USD

Nach den dramatischen Verschiebungen der vergangenen Tage zeigen die Indikatoren nicht in eindeutiger Weise, in welche Richtung diese Paarung sich bewegt. Beim Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart hat sich ein rückläufiger Cross gebildet, was darauf hindeutet, dass demnächst eine Abwärtsbewegung einsetzen könnte. Zugleich bewegt sich der Williams Percent Range im überverkauften Bereich. Händlern wird empfohlen bei dieser Paarung eine abwartende Haltung einzunehmen.

GBP/USD

Die Bollinger Bands auf dem Tages-Chart haben angefangen sich zu verengen, was darauf hindeutet, dass in nächster Zeit eine größere Kursbewegung einsetzen könnte. Beim Slow Stochastic auf dem gleichen Chart hat sich ein zinsbullischer Cross gebildet, was normalerweise darauf hinweist, dass eine Aufwärtsbewegung erfolgen könnte. Händler dürften in Erwägung ziehen eine Long-Position einzunehmen, bevor möglicherweise die obere Grenze der Handelsspanne erreicht wird.

USD/JPY

Die meisten technischen Indikatoren zeigen diese Paarung im überkauften Bereich, was auf eine in nächster Zeit einsetzende Abwärtsbewegung hinweisen könnte. Das zeigen auch der Williams Percent Range auf dem Wochen-Chart, der derzeit beim Wert von -10 liegt und der Relative Strength Index auf dem Tages-Chart, der sich beim Wert von 90 nivelliert hat. Händler dürften in Erwägung ziehen eine Short-Position einzunehmen.

USD/CHF

Die meisten technischen Indikatoren auf dem Tages- und dem 8-Stunden-Chart zeigen diese Paarung im neutralen Bereich, was besagt, dass keine größeren Marktbewegungen zu erwarten sind. Davon abgesehen bewegt sich der Williams Percent Range langsam in den überkauften Bereich. Händler sollten diesen Indikator aufmerksam im Auge behalten. Falls er über den Wert von -20 ansteigt, dürfte der Paarung eine Abwärtsumkehr bevorstehen.

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